Laminat

Laminat von Holz Balk Rosenheim – hochwertiger Laminatboden zum günstigen Preis

Kaufen Sie Laminat als vollwertige Alternative zum Boden aus Echtholz

Sie möchten einen Laminatboden, diesen jedoch zu einem günstigen Preis kaufen? Dann ist das Holz Balk Rosenheim Laminat genau das Richtige für Sie. Abstriche in puncto Qualität müssen Sie dabei nicht machen. Bei uns erhalten Sie günstiges Laminat, das Bodenbelägen aus Hartholz in nichts nachsteht. Dank Klick – Laminat, das sich leicht verlegen lässt, verleihen Sie Ihren Wohnräumen einen unverwechselbaren Charakter. Denn jeder Laminatboden hat eine individuelle Optik. Die Dekorfolien, die auf eine Trägerplatte aufgepresst sind, erzeugen den optischen Eindruck, man habe echtes Holz vor sich liegen. Bei Holz Balk Rosenheim erhalten Sie sogar Laminat mit strukturierter Oberfläche. Durch die Nachempfindung einer natürlichen Maserung sieht Ihr Laminat nicht nur aus wie Echtholz, es fühlt sich auch so an. Bei Holz Balk Rosenheim können Sie Laminat Boden günstig und gut kaufen und erhalten dazu noch wertvolle Informationen zur Laminatverlegung.

Genießen Sie den Komfort von Laminat schon beim Verlegen

Laminat ist äußerst robust. Die harte Oberfläche lässt unschönen Kratzern, wie sie zum Beispiel beim Parkett auftreten können, keine Chance. Je nach Nutzungsklasse erhalten Sie einen nahezu unverwüstlichen Laminatboden. Das bietet Ihnen nicht einmal Massivholz! Deshalb erweist sich der Einsatz von Laminat auch im gewerblichen Bereich als besonders günstig. Selbst wenn jemand eine Zigarette fallen lässt, müssen Sie sich nicht um die Optik Ihres Laminatbodens sorgen. Laminat von Holz Balk Rosenheim bleibt, wie es ist. Auch die Pflege von Laminat ist ein Kinderspiel. Den Einsatz von Reinigungsmitteln übersteht Ihr Laminat unbeschadet. Wer sich nicht mit der Verlegung der Trittschalldämmung befassen möchte, findet bei uns Laminatdielen mit integrierter Trittschalldämmung. So verlegen Sie Ihr Laminat noch schneller. Kaufen Sie Ihren Laminatboden bei Holz Balk Rosenheim und profitieren Sie von einer besonders großen Auswahl an Laminatböden, günstigen Angeboten und ausgezeichneter Qualität.

 

 

 


Definition

Allgemein kann Laminatfußboden wie folgt definiert werden: Mehrschichtig aufgebauter starrer Bodenbelag mit einer auf Drucktechnologie basierenden Dekorschicht.
Laminatboden hat in den vergangenen 20 Jahren eine unvergleichliche Marktentwicklung realisiert. Mit einer derzeitigen weltweiten Produktionsmenge von ca. 800 Mio. m2 ist Laminat der „Mengenartikel“ schlechthin im Segment der nichttextilen Bodenbeläge. In Deutschland hat Laminat derzeit einen Marktanteil von ca. 20 % an den Bodenbelagsabsätzen.
Die wichtigsten Eigenschaften, Anforderungen und Qualitätsmerkmale mit Prüfverfahren sind für Laminatböden in den vorangegangenen Normen (siehe Tab. 1) beschrieben.

Varianten

Die enorme Marktentwicklung von Laminatböden wurde auch durch eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Produktionsprozesses und der Produkteigenschaften von Laminat ermöglicht. Im Rahmen der oben genannten Definition gibt es verschiedene Produktvarianten, die auch den chronologischen Entwicklungsprozess von Laminatböden dokumentieren.
High-Pressure Laminate (HPL, CPL)
• Hochdruck-Schichtpressstoff-Böden. Bei der ersten Generation von Laminatböden handelt es sich um ein Produkt, bei dem zunächst Dekorpapier und Overlay mit speziellen Kraftpapieren verpresst werden. Erst in einem zweiten Schritt werden dieser sogenannte Hochdruck-Schichtpressstoff und der Gegenzug auf die Trägerplatte verleimt. Aufgrund der zusätzlichen Kraftpapiere im Schichtpressstoff ist der Boden besonders stark belastbar.
Direct Pressure Laminate (DPL, CML)
• Direkt beschichtete Laminatböden. Das Produktionsverfahren der zweiten Generation an Laminatböden ermöglichte eine deutlich höhere Ausstoßmenge durch Einsparung eines Arbeitsgangs. Dabei wird die Dekorschicht (Dekorpapier und Overlay) und der Gegenzug direkt mit der Trägerplatte in einem Arbeitsgang verpresst. Direkt beschichtete Laminatböden dominieren derzeit den Markt.
Printed direct laminate (PDL)
• Direkt bedruckte Laminatböden. Bei der dritten Generation von Laminatböden wird das Dekor direkt auf die Trägerplatte gedruckt. Der Produktionsprozess wird damit vereinfacht, was eine Optimierung des Produktes und eine höhere Umweltverträglichkeit des Produktes mit sich bringt. Jeder PDL-Boden wird über der Basisfarbe und dem Druck mit Korund und Lack systemen für Glätte und Härte endbehandelt. Die letzte Härteschicht bildet gleichzeitig die Oberflächenstruktur.

Eigenschaften Laminat

DIN EN NormBezeichnungErscheinungsdatum
685Elastische, textile und Laminat-Bodenbeläge - Klassifizierung11/2007
13329Laminatböden - Elemente mit einer Deckschicht auf Basis aminoplastischer, wärmehärtbarer Harze - Spezifikationen, Anforderungen und Prüfverfahren07/2006
14978Laminatböden - Elemente mit einer elektronenstrahlgehärteten Deckschicht auf Acryl-Basis - Spezifikationen, Anforderungen und Prüfverfahren09/2006
15468Laminatböden - Direktbedruckte Elemente mit Kunstharz-Deckschicht - Spezifikationen, Anforderungen und Prüfverfahren01/2008
13810 Teil 1Holzwerkstoffe - Schwimmend verlegte Fußböden Teil 1: Leistungsspezifikationen und Anforderungen06/2003
13810 Teil 2Holzwerkstoffe - Schwimmend verlegte Fußböden Teil 2: Prüfverfahren Formularende07/2003

Dekore

Die ersten Laminatfußböden in den 80er Jahren waren mit Dekoren ausgestattet, die helle Holznachbildungen wie Buche oder Ahorn im Schiffsboden-Muster darstellten.
Die Landhausdiele und das 2-Stab-Muster sind charakteristisch für die zweite Phase der Dekorentwicklung, die mit deutlich dunkleren und rötlicheren Hölzern aufwartet. Eiche, Kirsche und Nussbaum sind die Trendsetter in der ersten Hälfte der 90er Jahre und auch Exotenhölzer wie Teak und Palisander finden sich bereits im Angebot. Der Trend geht dahin, die Dekoroberfläche des Laminatbodens so authentisch wie möglich nachzubilden. Parkett ist das große Vorbild dieser Zeit. Sowohl hinsichtlich der Optik als auch der Muster versucht die Branche, sich dem Produkt anzunähern. Parallel dazu rückt das Thema „Fliese“ in den Fokus der Dekorentwickler. Man experimentiert mit Kachelformaten in Schiefer, Marmor und Granit.
Mit der Entwicklung des Synchronporendrucks Ende der 90er Jahre macht die Dekorentwicklung einen Quantensprung. Die Authentizität der Laminatboden-Oberfläche erreicht eine noch nie gesehene Perfektion. Fühlbare Holzstrukturen, realistische V-Fugen, Handscraped-Optik und Embossed-in-Register sind die Stichworte, welche die 3. Generation von Laminatfußböden kennzeichnen. Neben einer hellen Eiche bestimmen vor allem Kirschbaum und Wengè, aber auch Ahorn und Buche das Designspektrum. Das Farbbild des Ahorn wird homogener, die Optik der Buche abwechslungsreicher. In zunehmendem Maße setzen sich ausgefallene Exotenhölzer wie Hickory, Zebrano und Bambus durch – ebenso markante Obsthölzer wie Apfel und Birnbaum.
Auch Steindekore profitieren von der neuen Technik des Synchronporendrucks. Das Dekorbild der Oberfläche unterscheidet sich kaum noch vom natürlichen Vorbild und macht das Steindekor endgültig „salonfähig“. Die italienische Terrakottafliese wird zum Modethema schlechthin.
Was dann kam, sprengt den Rahmen dessen, was man sich ursprünglich vorstellen konnte. 3D-Optiken mit ausdrucksstarker Tiefenwirkung – sei es in Holz, in Stein oder als Kreativdekor – bestimmen das Angebot. Neue Drucktechniken wie der Laserdruck und der indirekte Tiefdruck ergänzen die bekannten Verfahren. Retro-Dekore in knalligen Grün- und Orangetönen mit geometrischen Mustern oder floralen Motiven bestechen durch ihre optische Tiefe. Ebenso innovativ präsentieren sich die modernen Industry-Dekore in Grau, Beige oder Schwarz, die besonders im Objektbereich gefragt sind.

Vor der Verlegung

Das Hauptunterscheidungsmerkmal für die Beurteilung von Laminatböden ist Ihre Widerstandsfähigkeit gegen Abrieb. Tabelle 2 stellt die in diesem Zusammenhang relevanten Nutzungsklassen und die jeweiligen Einsatzbereiche dar.
In der Laminatnorm EN 13329 wird die Abriebzahl den Beanspruchungsklassen klar zugeordnet. Die Abriebzahl wird mit dem Taber-Test, bei dem ein Prüfkörper (Musterstück) im Rotationsverfahren mit einem speziellen Schmirgelpapier abgeschliffen (= abgerieben) wird, ermittelt. Die Anzahl der Umdrehungen bis zu dem Punkt des ersten sichtbaren Verschleißes, dem „Initial Point“ (IP), ergibt die Abriebzahl. Drehgeschwindigkeit, Typ und Wechsel des Schleifpapiers sind genau vorgeschrieben.
Eine gewisse Abhängigkeit der Qualität bzw. Nutzungsklasse von der Materialstärke besteht – allerdings kann nicht pauschal gesagt werden, dass „dicker“ „besser“ ist. Tabelle 3 stellt das exemplarisch dar.
Laminatfußbodenelemente weisen überwiegend eine Holzwerkstoffplatte als Träger auf. Holz ist ein natürlicher Werk- und Baustoff. Eine für die typische schwimmende Verlegung von Laminatfußbodenelementen wichtige Eigenschaft ist das sogenannte „Arbeiten“ der Holzwerkstoffe. Unter dem Begriff „Arbeiten“ werden Quell- und Schwindvorgänge des Holzes bzw. Holzwerkstoffes zusammengefasst, die durch das natürliche hygroskopische Verhalten, d. h. Aufnahme bzw. Abgabe von Feuchte verursacht werden. Zudem wird das Dimensionsverhalten von Laminatfußbodenelementen wie auch bei allen anderen Baustoffen durch die von oben und/oder von unten einwirkende Wärme beeinflusst. Zum Schutz des Laminatbodens vor dem Eindringen von Feuchtigkeit statten mittlerweile zahlreiche Hersteller die Dielen mit einer zusätzlichen Kantenimprägnierung aus.

Formate und Verbindungen

Ebenso wie die Dekorvielfalt hat die Auswahl an verschiedenen Formaten und Stärken der einzelnen Diele und damit verbunden die Vielfalt an Verlegevarianten stark zugenommen.
Stark vereinfachend kann festgestellt werden, dass es 4 Grundformate mit unterschiedlichen Detailabmessungen gibt: Langdiele, Kurzdiele, Stabdiele und quadratische Formate. Die Wahl des Formats bestimmt dabei die möglichen Verlegevarianten und die Raumwirkung. Als Beispiel dazu bieten einzelne Hersteller Stabdielen an, die eine Fischgrätverlegung ermöglichen. Besonders lange und breite Dielen mit gefaster Kante betonen die einzelne Diele und damit die Großzügigkeit des Raumes.
Betrachtet man die unterschiedlichen angebotenen Stärken der Laminatböden, so lässt sich feststellen,
dass der überwiegende Teil im Bereich von 6-12 mm produziert wird. 6-mm-Produkte bilden dabei den Preiseinstiegsbereich. Das breiteste Angebot bei der Dekoren und Formaten findet sich bei den 7-10 mm Produkten. Besonders bei langformatigen Dielen sollte aus Gründen der Formstabilität auf Produkte im mittleren bis höheren Stärkenbereich zurückgegriffen werden. Zu beachten ist, dass Stärkenangaben sowohl mit als auch ohne Einrechnung einer aufkaschierten Trittschalldämmung gemacht werden.
Die leimlose Verbindung der einzelnen Laminatdielen (schwimmende Verlegung) ist mittlerweile Standard, wobei es kein einheitliches System zur leimfreien Verlegung gibt. Die Beachtung der Herstellerangaben in den Verlegeanleitungen ist daher unbedingt notwendig. Es gibt prinzipiell zwei Arten von Klickverbindungen. Bei Variante 1 werden die Elemente liegend mit Hilfe eines Schlagklotzes ineinander gedrückt. Bei Variante 2 werden die Elemente eingewinkelt.

Gegenüberstellung von Stärken und Nutzungsklassen

NutzungsklasseAnzahl betrachteter QualitätenDurchschnittliche Stärke in mm*Spreizung in mm*
31388,97,0 - 11
32529,17,7 - 11
332410,07,7 - 13
34310,910,8 - 11

Wissenswertes für die Verlegung

Im Vorfeld der Ausfertigung hat der verantwortliche Betrieb den Untergrund und die Baustelle zu prüfen und dabei zu folgenden Punkten Bedenken geltend zu machen:
• größere Unebenheiten
• Risse im Untergrund
• nicht genügend feste Oberfläche
• zu poröse und zu raue Oberfläche
• ungenügende Bewegungsfugen im Untergrund
• verunreinigte Oberfläche
• unrichtige Höhenlage der Oberfläche im Verhältnis zur Höhenlage anschließender Bauteile
• ungeeignete Temperatur des Untergrundes
• ungeeignetes Raumklima
• fehlendes Aufheizprotokoll bei beheizten Fußbodenkonstruktionen
Zwischen dem Laminatboden und den angrenzenden festen Bauteilen sind nach Art des Laminatbodens, dessen Verlegung sowie der Größe der Fläche entsprechend dimensionierte Fugen einzuhalten.
Die Verlegung von Laminat erfordert einen ebenen, trockenen und festen Untergrund. Maßtoleranzen für die Ebenheit werden in DIN 18 202 angegeben (Stichmaß max. 3 mm auf Messpunktabstand 1 m Länge). Die zur ordnungsgemäßen und fachgerechten Vorbereitung des Untergrundes erforderlichen Voranstriche und Ausgleichsmassen sind nach Art und Beschaffenheit des Untergrundes zu wählen. Für die schwimmende Verlegung von Laminat-Fußbodenelementen eignen sich grundsätzlich alle Untergründe, die für die Aufnahme von Bodenbelägen gebräuchlich sind. Hierbei handelt es sich u. a. um:
• alle Estricharten einschließlich flächenbeheizte Lastverteilerschichten
Die Feuchtegehaltsmessungen der mineralischen Untergründe sind grundsätzliche mittels CM-Feuchtemessgerät durchzuführen. Der Wert von 0,3 CM- % ist anzustreben. Zur Abschottung der Laminatfußbodenfläche gegenüber möglicherweise aufsteigender Feuchte ist zur Risikoabsicherung grundsätzlich eine mindestens 0,2 mm dicke PE-Folie oder gleichwertig als Dampfbremse direkt auf der Oberfläche des mineralischen Untergrundes (Fliesen, Platten etc.) fachgerecht zu verlegen. Insbesondere ist darauf zu achten, dass die PE-Folienbahnen mindestens 20 bis 30 cm überlappen und an den Flächenrandbereichen wannenartig aufgestellt werden, damit diese nach Montage der Abschlussleiste/des Wandsockels oberhalb der Leiste abgeschnitten werden können.
• Holzspanplattenkonstruktionen, Trockenbaukonstruktionen, Holzdielenböden
Vom Grundsatz her dürfen Holzfußböden bzw. solche aus Holzwerkstoffen (z. B. Holzspanplatten), die als Unterböden dienen, durch aufgebrachte Werkstoffschichten nicht luftdicht geschlossen werden. Weil dies aber bereits durch das Aufbringen von Ausgleichsmassenschichten, Dämmunterlagen etc. der Fall ist, muss für eine ausreichende Be- und Entlüftung gesorgt werden. Es muss gewährleistet sein, dass der ggf. vorhandene Lufthohlraum unterhalb der Konstruktion dauerhaft trocken ist, so dass die Gleichgewichtsfeuchte der Holzspan- und Holzfaserplatten sowie Holzdielen zu keiner Jahreszeit gestört wird. Infolgedessen sollte grundsätzlich auf den Einsatz einer PE-Folie als Dampfdiffusionsbremse verzichtet werden.
• Altuntergründe mit vorhandenen Hartbelägen (Stein, Keramik, Kunststoff etc.)
Bei alten vorhandenen keramischen Fliesen und Platten etc. ist neben der evtl. notwendigen Egalisierung der Oberfläche ebenfalls grundsätzlich eine mindestens 0,20 mm dicke PE-Folie oder gleichwertig vollflächig im Stoßbereich der Bahnen 20 bis 30 cm überlappt auszulegen und an den Wänden wannenartig hochzuziehen. Bei vorhandenen Kunststoffbodenbelägen kann auf die PE-Folie im Hinblick auf die gewünschten dampfdiffusionsbremsenden Eigenschaften verzichtet werden.
• Vorhandene Teppichböden sollten entfernt werden.
Bei der überwiegend schwimmenden Verlegung von Laminatböden ist unbedingt darauf zu achten, dass an keiner Stelle eine feste Verbindung mit dem Untergrund (z. B. Schrauben oder Nageln) hergestellt wird.
Laminatboden ist grundsätzlich für die Verlegung auf Untergründen mit Warmwasserfußbodenheizung geeignet. Der geringe Durchlasswiderstand wirkt sich i. d. R. günstig auf den Betrieb aus. Wichtig ist es, die Herstellerangaben zu beachten.

Schalldämmung

Beim Begehen von Laminatfußböden können Geräusche entstehen, dabei sollte zwischen Raum- und Trittschall unterschieden werden.
• Raumschall bezeichnet wahrnehmbare Geräusche (Luftschallpegel), die durch gehende Personen, herunterfallende Spielzeuge oder andere Aufschlagquellen im Raum erzeugt und wahrgenommen werden. Die Stärke des Raumschalls wird in Sone-Werten angegeben. Das Ergebnis einer Messung ist ein lineares Maß (Verdopplung Sone-Wert = Verdopplung der wahrgenommenen Lautheit) und die Einordnung in eine Verbesserungsklasse.
• Trittschall wird durch Gehen auf einem Fußboden erzeugt und durch die Rohdecke hindurch in den Raum darunter übertragen. Das Messergebnis wird in Form eines Einzahlwertes ausgedrückt (Trittschallverbesserungsmaß _Lw (dB)). Dieser Wert beschreibt prinzipiell den Unterschied des Geräuschpegels im Raum unter dem Prüfboden, einmal mit und einmal ohne Laminatbodenauflage. Je größer der Wert ist, desto geringer ist der Geräuschpegel im Raum unter dem Prüfboden. Typische Werte für _Lw liegen zwischen 16 – 24 dB.

Verbesserung der Wohnqualität

Vornehmlich zur Verbesserung der Raum- und Trittschall-eigenschaften von Laminatfußböden werden Unterlagen bei der schwimmenden Verlegung eingesetzt. Neben der Schallverbesserung können an die Bodenunterlagen weitere Anforderungen gestellt werden, die durch eine Vielzahl an unterschiedlichen Produkten aus unterschiedlichen Materialien am Markt beantwortet werden. Als wesentliche Anforderungen an Bodenunterlagen können die folgenden Punkte genannt werden:
• Trittschallverbesserung
• Raumschallverbesserung
• Wärmedämmung
• Eignung für Fußbodenheizungen
• Feuchteschutz (überlappende Verklebung mit Dichtband vorausgesetzt)
• Ausgleich von Unebenheiten
• Dauerhaftigkeit: Wie lange kann eine Unterlage die gewünschten Eigenschaften erfüllen?
Die folgende Tabelle stellt die Liste an Anforderungen den wichtigsten angebotenen Produkten und Materialien ohne Anspruch auf Vollständigkeit gegenüber.
Stark vereinfacht kann festgestellt werden, dass sowohl bei der Wahl des Fußbodens als auch der Unterlage gilt: Je schwerer, desto leiser.
Neben den separat zu verlegenden Unterlagen haben sich Laminatböden mit werkseitig aufkaschierter Trittschalldämmung mittlerweile am Markt etabliert.

Unterlagen bei der schwimmenden Verlegung

MaterialStärke in mmTrittschall-
verbesserung
Raumschall-
verbesserung
Wärme-
dämmung
Eignung für Fußboden-
heizung
FeuchteschutzAusgleich von UnebenheitenDauerhaftigkeit
PE-Leichtschaum2 + 3+--janein--
5++-+neinnein++-
PE + Alu/PP2+--jaDampfbremse--
PE + Alu/PET-/PE-Folie2.5++--jaDampfsperre+-
Mischfaser + Folie2+++-jaDampfsperre-+
Rippenpappe2.5---janein--
Holzfaserplatte4++--neinnein+++
5++-+neinnein+++
PE-Schwerschaum2+++-janein-+
Polyolefinschaum2++-+janein++
Rollenkork2 + 3++-janein-++
4 - 6+++neinnein+++
PU/Mineral3++++-janein++++
PU/Mineral + Alu3++++-jaDampfsperre++++
Elastilon (selbstklebend)3++++nein++
Gummikork2 + 3++++nein++

<h3>Verlegung
Empfehlungen für die Verlegung

Empfehlungen für die Verlegung 
VerlegeanleitungIn jedem Paket befindet sich i. d. R. eine Verlegeanleitung des Herstellers speziell für den verwendeten Boden. Wichtig ist es, diese vorher durchzulesen und die Empfehlungen für die Verlegung zu beachten.
Prüfung von MaterialfehlernVor und während des Verlegens sollten alle Dielen auf Materialfehler geprüft werden. Dielen mit Mängeln sollten nicht verlegt werden. Die Montage sollte nur bei Tageslicht oder guter Beleuchtung erfolgen, damit eventuelle Beschädigungen oder fehlerhafte Dielen erkannt werden.
AkklimatisierungDie Laminat-Dielen sollten über einen Zeitraum von 2 Tagen im zu verlegenden Raum akklimatisiert werden. Wichtig ist, dass die Pakete während der Akklimatisierung verschlossen bleiben.
SpritzwasserbereicheIn dauerhaft feuchten Räumen (z. B. Bad) sollte vor der Verlegung des Laminatbodens die Eignung in Rücksprache mit dem Hersteller intensiv geprüft werden. Allgemein gilt, dass stehendes Wasser an den Rändern und Übergängen, aber auch auf der Fläche vermieden werden sollte.
DampfbremseDie Anforderungen an den Untergrund wurden oben bereits beschrieben. Bei der schwimmenden Verlegung sollte auf mineralischen Untergründen immer eine Dampfbremse (z. B. 0,2 mm PE-Folie) eingeplant werden.
Dehnungsfugen/WandabstandDehnungsfugen und Wandabstände sollten mind. 10-15 mm betragen. Als Faustregel gilt: Pro Meter Boden - Dehnungsfuge 1,5 mm an beiden Raumseiten. Schwere Gegenstände erfordern auf der Gegenseite einen doppelt so großen Wandabstand.
VersatzSowohl im regelmäßigen als auch im unregelmäßigen Verband sollte der Mindestversatz der Stöße bei parallel verlaufenden Dielen mind. 40 cm betragen.
Verlegerichtung nach LichteinfallLängskanten der Dielen (die lange Seite) sollten immer parallel zum Lichteinfall verlaufen. Bei mehreren Fenstern orientiert man sich am Größeren.
Verlegerichtung nach RaumgrundrissLängskanten der Dielen (die lange Seite) sollten quer zur Längsseite des Raumes verlaufen: Der Raum wirkt dadurch eher quadratisch und auch größer.

Reinigung und Pflege

Nach der Verlegung 
Beschädigungen vermeidenFür den Schutz des Laminatbodens vor Kratzern und Beschädigungen werden Filzgleiter unter den Tischen, Stühlen und Möbeln angebracht.
Die Möbelrollen sollten mit weichen Laufflächen ausgestattet sein.
Besonders stark beanspruchte Bereiche können durch Schutzmatten geschützt werden.
Werterhaltung allgemein50-65 % Luftfeuchte im Raum sind nicht nur für das Wohlbefinden, sondern auch für Laminat optimal.
Eine regelmäßige Trockenreinigung mit dem Staubsauger vermeidet Sand und Schmutzrückstände, die wie Schleifpapier wirken.
Bei hartnäckigen Verschmutzungen sollte man mit Laminatreiniger nebelfeucht wischen.
Flüssigkeiten sollten immer sofort vom Laminatboden entfernt werden. Keine Dampfreiniger verwenden.
Wichtig sind die Pflegehinweise der Parketthersteller, es sollten nur empfohlene Pflegemittel verwendet werden.
Beseitigung von hartnäckigen Verschmutzungen und SchädenStarke Verunreinigungen (z. B. Teer, Schuhcreme, Öl, Lippenstift) können mit Nagellackentferner oder Reinigungsbenzin vorsichtig entfernt werden.
Beschädigte Stellen in der Oberfläche können durch farblich angepasste Reparaturpaste ausgebessert werden. Wichtig ist es, die farbliche Übereinstimmung sowie die Hinweise des Herstellers zu beachten.

Die obenstehende Tabelle gibt Hinweise zur Werterhaltung Ihres Laminatbodens.