Fertigparkett

Holz Balk Rosenheim – Der günstige Partner für den Kauf und das Verlegen von Parkett

Kaufen Sie Parkett von Holz Balk Rosenheim – hochwertig und günstig

Mit Parkett von Holz Balk Rosenheim haben Sie sich für Gemütlichkeit entschieden. Ein Parkett Boden verleiht Ihren Räumen nicht nur eine unvergleichliche Optik, er hält auch die Wärme im Raum. So sparen Sie Heizkosten und sorgen für eine wohlige Atmosphäre. Die Kombination Parkett und Fußbodenheizung sorgt dafür, dass Sie nie wieder kalte Füße bekommen. Und dank Trittschalldämmung steht Ihnen kein Ärger mit den Nachbarn ins Haus. Auch die Reinigung und Pflege von Parkett Boden ist ein Kinderspiel. Geht beim Essen mal was daneben, genügt ein kleiner Wisch und Ihr Parkett ist wieder sauber. So ist Hygiene mit wenig Aufwand verbunden. Holz Balk Rosenheim ist Ihr kompetenter Partner, wenn Sie günstiges Parkett kaufen möchten, dabei einen hohen Anspruch an Qualität haben und Profi Tipps zur Verlegung des Parkettbodens erfahren möchten.

Mit dem günstigen Parkett von Holz Balk Rosenheim liegen Sie voll im Trend

Bei Holz Balk Rosenheim finden Sie Parkettboden, der Ihren Wünschen entspricht. Unsere Auswahl umfasst zahlreiche Holzarten, wie beispielsweise Ahorn, Eiche oder Nussbaum, von renommierten Parkettherstellern. Von der klassischen freundlichen Buche-Optik über den rustikalen Landhaus-Look bis zum dunkel-edlen Retro-Style bedient Holz Balk Rosenheim jeden Geschmack. Mit den unterschiedlichen Systemen zur Verlegung können selbst ungeübte Heimwerker spielend einfach den Parkett Boden verlegen. Diese einfachen Verlege Systeme sind besonders günstig für Hobby-Heimwerker – Die einzelnen Platten müssen nur zusammengesteckt werden. Der Einsatz von Leim oder ähnlichen Bindemitteln ist nicht erforderlich. Wer mit den alten Systemen vertraut ist, muss sich natürlich nicht umstellen. Auch Parkettböden, die nach dem konventionellen System verlegt werden, kaufen Sie beim Holz Balk Rosenheim Holzfachhandel. Höchste Qualität und ein günstiger Preis schließen sich hier nicht aus.

Bei Holz Balk Rosenheim beraten wir Sie gerne zum Kaufen und Verlegen von Parkett

Haben Sie Fragen an uns, bevor Sie sich entscheiden, einen Parkettboden zu kaufen? Holz Balk Rosenheim berät Sie gern. Gemeinsam finden wir das günstigste Angebot für Sie. Unsere Parkett-Beratung umfasst die geeignete Wahl von Material und Oberflächenbehandlung des Parkettbodens, damit Ihre Räume den gewünschten Look bekommen. Damit Sie möglichst lange etwas von Ihrem Parkett haben, geben wir Ihnen kompetente Ratschläge zur Parkett Pflege. Sie möchten Ihren Parkettboden selber verlegen? Holz Balk Rosenheim versorgt Sie mit wertvollen Tipps, damit die Verlegung reibungslos klappt. Fehlt Ihnen das nötige Werkzeug? Holz Balk Rosenheim verleiht Schleifmaschinen und Verlege Utensilien zu einem günstigen Preis. Und trauen Sie sich nicht an das eigenständige Verlegen des Parkettbodens, vermitteln wir gerne qualifizierte Handwerker, die Ihnen diese Arbeit abnehmen.


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Definition

Was ist Parkett? Diese Frage ist angesichts der heute auf dem Markt angebotenen Vielfalt an Holzfußböden nicht immer eindeutig zu beantworten. Die wichtigsten Parkettarten sind genormt. Darüber hinaus werden von einzelnen Herstellern nicht genormte Parkettelemente angeboten, die aber aufgrund ihres Aufbaus eindeutig dem Parkett zuzuordnen sind. Hierzu zählen Hochkantlamellenparkett (Mehrzweckparkett, auch „Industrieparkett“), das so genannte 10-mm-Massivparkett (Lam-parkett), sowie dessen Abkömmlinge mit Dicken zwischen 7 und 15 mm.

Parkettarten

Die einzelnen Parkettarten bestehen aus unterschiedlich dimensionierten Einzelelementen, die das Oberflächenbild des Parkettbodens mitbestimmen. Beim Hochkantlamellenparkett werden z. B. 8 mm breite und maximal 165 mm lange Holzlamellen aneinander gereiht. Sie ergeben einen anderen optischen Eindruck als Einstab-Parkettdielen von 180 mm Breite und 2,20 m Länge. Zwischen diesen Extremgrößen liegen die Verlegeeinheiten von Mosaikparkett, das klassische Stabparkett und nicht zuletzt die Vielzahl der Mehrschichtparkett-Elemente mit einer Oberfläche aus 1, 2 oder 3 Stäben pro Element.

Parkettarten

Allgemeine BezeichnungBez. der NormNormLängemmBreitemmDickemmSortierungName/SymbolNutzschichtmmFeuchte%
Einschichtparkett
StabparkettParkettstäbe ParkettriemenDIN 280-1250-60045-8022N G R10(9 ± 2)
Vollholzelement mit Nut- und/oder FederE DIN EN 13 226≥ 250≥ 40≥ 14p g m≥ 57-11*)
MosaikparkettMosaikparkettlamellenDIN 280-2bis 165bis 258N G R8(9 ± 2)
MosaikparkettE DIN EN 13 488115-165≤ 35≥ 2,5p g m87-11*)
10-mm-Massivparkett- entfällt --200-40040-6510N G R10(9 ± 2)
VollholzlamparkettE DIN EN 13 227120-40030-759-11- ohne -9-117-11*)
Hochkantlamellenparkett- entfällt -bis 1658bis 25-ohne- bis 25(9 ± 2)
Mehrschichtparkett
Fertigparkett (Mehrschichtparkett)Fertigparkettelemente (Dreischichtparkett)DIN 280-5ab 1.200100-2407-26XXX, XX, X oder N G R oderwerkseigen≥ 2(8 ± 2)
(Zweischichtparkett)400-80070-12010-12meist N G R≥ 3(8 ± 2)
MehrschichtparkettE DIN EN 13 489- herstellerbedingt -p g m≥ 2,5(5-9*)
TafelparkettTafeln für TafelparkettDIN 280-1nach Muster oder ZeichnungN G R≥ 5(9 ± 2)
p Select | g Natur | m Rustikal | N Natur | G Gestreift | R Rustikal
*) Für Anlieferung/Einbau in Deutschland gilt die Feuchte von (9 ± 2) bzw. (8 ± 2) E = Entwurf

Normen: Parkett, Holzbeläge

DIN EN NormBezeichnungErscheinungsdatumersetzt Norm
13226Massivholz-Parkettstäbe mit Nut- und/oder Feder05/2003DIN 280-1
13227Massivholz-Lamparkettprodukte06/2003
13228Massivholz-Overlay-Parkettstäbe einschl. Parkettblöcke mit Verbindungssystem06/2003
13488Mosaikparkettelemente05/2003DIN 280-2
13489Mehrschichtparkettelemente05/2003DIN 280-5
13629Massive Laubholzdielen06/2003
13756Holzfußböden - Terminologie04/2003
13990Massive Nadelholzfußbodendielen05/2004
14342Eigenschaften, Bewertung der Komformität und Kennzeichnung08/2005
14761Hochkantlamelle, Breitlamelle und Modulklotz05/2006

Optische Wirkung

Neben der Holzart und der Art des Parketts ist der technische Aufbau der Deckschicht und die Sortierung maßgeblich für die optische Wirkung des Parkettbodens.
Innerhalb einer Holzart prägen besonders die Maserung und Asteinschlüsse das Erscheinungsbild. Qualitativ hochwertiges Parkett ist in unterschiedlichen optischen Ausprägungen erhältlich. So kann man durch eine Sortierung entweder rustikale Lebendigkeit oder klassische Eleganz erreichen. Als Beispiel für unterschiedliche Sortierungen können in vereinfachter Form für Fertigparkett-Elemente folgende Bezeichnungen verwendet werden:
In der Praxis werden herstellerseitig weitere Differenzierungen in den Sortierungen angeboten. Eine genaue Übersicht darüber geben die Sortierbücher der verschiedenen Parketthersteller.

Oberfläche

Das vielfältige Parkettangebot lässt sich durch die Art der Oberflächenbehandlung noch variieren. Öle, Wachse und Öl-Wachs-Kombinationen ergeben eine offenporige, Versiegelungen eine geschlossene Oberfläche, die matt, seidenglänzend oder hochglänzend gewählt werden kann. Versiegelungen auf Wasserbasis dämpfen eher den Holzton, während solche auf Lösemittelbasis die Maserung „anfeuern“. Die Auswahl der Oberflächenbehandlung richtet sich aber nicht nur nach dem gewünschten Raumeindruck, sondern auch nach der Beanspruchung des Fußbodens.

Parkett Oberflächen

 VersiegelungenImprägnierungenÖl-/Öl-Wachs-Systeme
OberflächenbehandlungWasser-SiegelÖl-Kunstharz-Siegel + Urethan-Alkydharz-SiegelPolyurethan-Siegel(DD-Siegel)ÖleWachse
Eigenschaftengutes Haftvermögen, zähelastischer Film, mögl. Kantenverleimunggutes Eindringvermögen, hornartiger Film, rutsch-hemmendgutes Haftvermögen,zäh-elastischer Film, chemikalienbeständig, mögl. Kantenverleimunggutes Eindringvermögen, mögl. Kantenverleimunggutes Eindringvermögen, keine Filmbildunggutes Eindringvermögen, keine Filmbildung
Umwelt- und Arbeitsschutzaspekteformaldehydfrei, nahezu geruchlos, Lösemittelanteil ca. 4-15 %formaldehydfrei, Lösemittelanteil ca. 50-60 % aromatenfreiformaldehydfrei, Lösemittelanteil ca. 50-60 %formaldehydfrei, Lösemittelanteil ca. 75 %formaldehydfrei, nahezu geruchlosformaldehydfrei, nahezu geruchlos, geringer Lösemittelanteil
Farbwirkung im Holzhell bis leichte AnfeuerungVertiefung der Naturfarbe, Hervorhebung der FarbkontrasteVertiefung der NaturfarbeVertiefung der NaturfarbeVertiefung der NaturfarbeVertiefung der Naturfarbe
Glanzwirkungmatt bis glänzendmatt bis glänzendmatt bis hochglänzendmatt bis glänzendseidenglänzendseidenglänzend - glänzend
HauptbestandteileAcrylat, Polyurethane, Wasser, FilmbildnerAlkydharze, LösungsmittelPolyole, Polyisocyanate, LösungsmittelAlkydharze, Polyisocyanate, Lösungsmittelnat. Öle, Alkydharze, aromatenfreies Testbenzinnat. und synth. Wachse
Mischung1K-Systeme gebrauchsfertiggebrauchsfertiggebrauchsfertiggebrauchsfertiggebrauchsfertiggebrauchsfertig
#rowspan# 2K-Systeme Lack und Härter getrenntLack und Härter getrennt
Mind. Trocknungszeit per Anstrich2-4 Stunden6-12 Stunden6-10 Stunden4-12 Stunden12-24 Stunden1-2 Stunden
Boden- und Raumtemperatur während der Verarbeitung mindestens 15° C
Strapazierfähigkeit, Aushärtezeit bis zur Beanspruchungje nach Boden- und Lufttemperatur sowie relativer Luftfeuchtigkeit 8-14 Tagebis zu 20 Tagensofort nach Trocknung und dem Auspolieren

Neben dem Schutz der Oberfläche werden Oberflächen auch durch Beizen, Laugen oder Thermobehandlung veredelt und dadurch optische und materialtechnische Veränderungen und Vorteile gegenüber unbehandelten Oberflächen erzeugt.

Untergrund

VOB ATV DIN 18 356 beschreibt die notwendigen Voraussetzungen eines Untergrundes zur Aufnahme eines Parkettbodens. So erfordert die Verlegung von Parkett einen ebenen, trockenen und festen Untergrund. Maßtoleranzen für die Ebenheit werden in DIN 18 202 angegeben.
Der Untergrund kann ein Estrich herkömmlicher Bauart(Baustellenestrich) oder ein vorgefertigtes Estrichelement sein. Die Art des Untergrunds hat wesentlichen Einfluss auf die Auswahl von Klebstoff und Parkettart, die Bearbeitungsdauer und die Kosten der Verlegung. Eine Auswahl der wichtigsten Untergründe und ihrer Merkmale stellt die untenstehende Tabelle dar:

Verlegemuster

Das Verlegemuster hat nicht zuletzt sehr großen Einfluss auf die optische Wirkung des Parkettbodens. Neben dem dominierenden Schiffsboden gibt es eine Vielzahl von Verlege-mustern, die dem Holzfußboden einen einzigartigen Charakter geben.

Verlegung

Vollflächig kleben oder schwimmend verlegen?
Dreischichtparkett kann schwimmend verlegt werden, wobei die Elemente untereinander verklebt oder mechanisch mit Klickverschlüssen oder Bügeln verbunden werden. Alle anderen Parkettarten sind immer vollflächig auf den Untergrund zu kleben. Die folgende Gegenüberstellung fasst die Vor- und Nachteile der Verklebung und schwimmenden Verlegung zusammen .
Bei vollflächiger Klebung von Holzfußböden muss der Verleger im Einzelfall prüfen und abwägen, welches Klebstoffsystem erin Hinblick auf technischer Möglichkeiten, Untergrund, Arbeits- und Wohngesundheit einsetzen will. Beispielsweise können wasserhaltige Klebstoffe Gipsuntergründe aufweichen. Bei nichtsaugenden Untergründen wie Gussasphalt diffundieren Wasser oder Lösemittel in das Parkett und verursachen eine stärkere Holzquellung. Im Zweifelsfall geben die Abteilungen Anwendungstechnik der Klebstoffhersteller Auskunft. Zur Klebung von Holzfußböden stehen heute verschiedene Klebstoffsysteme zur Auswahl. Die Betonung liegt hierbei auf „System“, da zu einer erfolgreichen Verlegung nicht nur der Klebstoff selbst, sondern auch die vom Hersteller empfohlenen Vorstriche, Grundierungen, Spachtelmassen und Unterlagsbahnen gehören. Derzeit sind Klebstoffe auf Dispersions-, Pulver-, Polyurethan-, Silylmodifizierter-Polymer- (SMP) und Lösemittelbasis erhältlich.

Vor- und Nachteile

vollflächige Verklebung *schwimmende Verlegung
Keine Stolperfallen: Die geringe Einbauhöhe von nur 8-13 mm macht unschöne Übergangs-/Schienensysteme überflüssig.Schnelle und einfache Verlegung. Die Dielen werden in vorgefräste Profile zusammengeklickt. Die schwimmende Verlegung stellt geringere Anforderungen an den Untergrund.
Kein Hohlklingen, keine Knarrgeräusche und keine Vibrationen beim Begehen.Meist fertige Oberfläche. Durch die werksseitig aufgebrachte Oberfläche kann der Boden sehr schnell wieder betreten werden und muss nicht weiter behandelt werden.
Individuelle optische Gestaltungsmöglichkeiten dank modularer Massen, Materialmix, Kombination von Holzarten, Verlegemöglichkeiten, Adern, Friesen etc.Mehrmals einsetzbar: "Klickparkettâ- kann wieder aufgenommen und bei Umzug weiterverwendet werden.
Stabiler und kompakter Parkettfussboden und dank Kleberfixierung technisch minimalste Fugenbildung (ideale Raumtemperatur 20-22° C bei 50 % relativer Luftfeuchtigkeit).Ausgleichend: Durch die individuelle Wahl der Trittschallunterlage können leichte Bodenunebenheiten ausgeglichen werden und der Boden erhält eine elastische, leicht schwingende Eigenschaft.
Optimaler Wärmefluss auf Bodenheizungen: Dank Wärmedurchlasswiderstand im idealen Bereich von 0,038-0,09 m2 K/W Verbesserung zu anderen Verlegesystemen von bis zu 100 %.Keine Emissionen: Der Boden kann sehr gut auch in bewohnten Wohnungen verlegt werden. Es tritt keine Geruchsbelästigung durch Kleber auf und der Boden kann sofort wieder betreten werden.

Verarbeitung und klebetechnische Eigenschaften

KlebstoffeDispersionPulverPolyurethanSMPLösemittel
Geruch während der Verlegungschwachschwachschwachschwachnach organischen Lösemitteln
Begehbarkeit1-2 Tage1-2 Tage1 komp.: 2 Tage, 2 komp.: 1 Tage2 Tage2-3 Tage
Schleifbarkeit5-7 Tage5-7 Tage1 komp.: 3-4 Tage, 2 komp.: 2-3 Tage2 Tage4-5 Tage
Hohlstellenüberbrückungeingeschränkteingeschränktgutgutsehr gut
Erzeugte Holzquellunghochgeringkeinekeinesehr gering
Kennzeichnung nach GefStoffV (nur für Verarbeiter)keinekeineXn: gesundheitsschädlich bei Hautkontakt mit flüssigem KlebstoffkeineF: leichtentzündlich durch Entweichen organischer Lösemittel
Einsatzbereiche
8 mm Mosaikmuster+++++
8 mm parallelo1)o1)+++
10 mm Massivparketto2)o2)+++
Stabparketto3)o3)+++
Hochkantlamellenparkett+++++
Mosaikfertigparkett--++o1)
zweischichtige Fertigparkett-Einzelstäbeo3)o3)+++
drei-/mehrschichtige Fertigparkett-Dielen--+++
1) kein Ahorn oder Buche 2) max. 55 x 250 mm; nur auf saugende Untergründe 3) max. 75 x 600 mm; erhöhte Untergrundebenheit erforderlich
+ gut geeignet o bedingt geeignet - nicht geeignet

Auf beheizten Estrichen
Eine Zusammenarbeit aller Beteiligten bereits in der Planungsphase ist bei der Belegung von Heizestrichen mit Parkett besonders wichtig. Der Heizungsmonteur oder Fachingenieur ist von dem geplanten Einbau eines Parkettbodens zu informieren. So ist eine optimale Auslegung und Betriebseffizienz der Fußbodenheizung möglich.
Der Wärmedurchlasswiderstand oberhalb der Heizebene darf nicht größer als 0,15 m2 K/W sein. Das entspricht bei den meisten Holzarten einer Dicke von 22 mm. Bei Massivparkett wird wegen des günstigen Verhaltens bei Feuchtewechseln der Einsatz von Eiche empfohlen. Holzarten wie Buche, Ahorn und Esche verhalten sich eher problematisch. Grundsätzlich wirken sich schmale massive Parkettstäbe günstiger auf die Fugenbildung während der Heizperiode aus. Bei der Verwendung von Mehrschichtparkett wirken sich Formveränderungen kaum aus. Nach Abbinden des Heizestrichs (Abbindephase) und nachdem die Funktionsprüfung und das Funktionsheizen, sowie das Belegreifheizen durch den Heizungsinstallateur durchgeführt und protokolliert sind, ist das Feststellen der so genannten Belegreife des Heizestrichs Pflicht des Parkettlegers. Dazu gehören CM-Feuchtemessungen (Calciumcarbid-Methode) an Proben ausmarkierten Stellen des Estrichs. Ergeben diese Messungen einen Feuchtegehalt von über 1,8 % bei Zementestrichen bzw. 0,3 % bei Calciumsulfatestrichen, so ist das Belegreifheizen erneut so lange durchzuführen, bis die erforderliche Trockenheit des Estrichs erreicht ist. Nur bei einer Verklebung von Parkett auf Heizestrichen ist ein ungehinderter Wärmedurchgang in den Raum sichergestellt.
Bei einer schwimmenden Verlegung von Fertigparkett können Luftpolster den Wärmedurchgang behindern. Der Klebstoff muss für den Einsatz auf Heizestrichen geeignet sein. Während des Betriebs darf die Oberflächentemperatur des Heizestrichs 25° C nicht überschreiten, um Schäden am Parkettboden zu vermeiden.

Verlegeempfehlungen

 
Prüfung von MaterialfehlernVor und während des Verlegens sollten alle Dielen auf Materialfehler geprüft werden. Dielen mit Mängeln sollten nicht verlegt werden. Die Montage sollte nur bei Tageslicht oder guter Beleuchtung erfolgen, damit eventuelle Beschädigungen oder fehlerhafte Dielen erkannt werden.
AkklimatisierungDie Parkett-Dielen sollten über einen Zeitraum von 2 Tagen im zu verlegenden Raum akklimatisiert werden. Wichtig ist es, dass die Pakete während der Akklimatisierung verschlossen bleiben.
SpritzwasserbereicheIn dauerhaft feuchten Räumen (z. B. Bad) sollte vor der Verlegung von Fertigparkett die Eignung in Rücksprache mit dem Hersteller intensiv geprüft werden. Allgemein gilt, dass stehendes Wasser an den Rändern und Übergängen, aber auch auf der Fläche vermieden werden sollte.
DampfbremseDie Anforderungen an den Untergrund wurden oben bereits beschrieben. Bei der schwimmenden Verlegung sollte auf mineralischen Untergründen immer eine Dampfbremse (z. B. 0,2 mm PE-Folie) eingeplant werden.
Dehnungsfugen/WandabstandDehnungsfugen/Wandabstände sollten mind. 10-15 mm betragen. Als Faustregel gilt: Pro Meter Boden 2 mm Dehnungsfuge an beiden Raumseiten. Schwere Gegenstände erfordern auf der Gegenseite einen doppelt so großen Wandabstand.
VersatzSowohl im regelmäßigen als auch im unregelmäßigen Verband sollte der Mindestversatz der Stöße bei parallel verlaufenden Dielen mind. 40 cm betragen.
Verlegung aus mehreren PaketenDamit ein ausgeglichenes Oberflächenbild erzeugt wird, sollte die Verlegung der Dielen aus mehreren Paketen erfolgen.
Verlegerichtung
nach LichteinfallLängskanten der Dielen (die lange Seite) sollten immer parallel zum Lichteinfall verlaufen. Bei mehreren Fenstern orientiert man sich am Größeren.
nach RaumgrundrissLängskanten der Dielen (die lange Seite) sollten quer zur Längsseite des Raumes verlaufen: Der Raum wirkt dadurch eher quadratisch und auch größer.

Reinigung und Pflege

In Abhängigkeit von der verlegten Parkettart und der gewählten Oberfläche hat der Boden bereits eine werksseitig aufgebrachte Oberfläche oder muss bauseitig noch wohnfertig oberflächenveredelt werden. Wichtig ist die Verwendung der geeigneten Reinigungs- und Pflegemittel.

Hinweise zur Werterhaltung
Beschädigungen vermeiden Für den Schutz des Parkettbodens vor Kratzern und Beschädigungen werden Filzgleiter unter den Tischen, Stühlen und Möbeln angebracht.
Die Möbelrollen sollten mit weichen Laufflächen ausgestattet sein. Besonders stark beanspruchte Bereiche können durch Schutzmatten geschützt werden.
Werterhaltung allgemein50-65 % Luftfeuchte im Raum sind nicht nur für das Wohlbefinden, sondern auch fürs Parkett optimal. Eine regelmäßige Trockenreinigung mit dem Staubsauger vermeidet Sand und Schmutzrückstände, die wie Schleifpapier wirken. Flüssigkeiten sollten immer sofort vom Parkettboden entfernt werden. Keine Dampfreiniger verwenden. Wichtig sind die Pflegehinweise der Parketthersteller, es sollten nur empfohlene Pflegemittel verwendet werden.
Beseitigung von SchädenKleinere Beschädigungen des Parkettbodens können durch farblich abgestimmte Weichwachse behoben werden, mit denen Risse, Dellen, Kratzer usw. ausgeglichen werden können.
Bei flächigen Beschädigungen sollte der Boden abgeschliffen werden - bei geölten Böden kann dies auch partiell erfolgen. Pro Abschleifvorgang sollte mit einem Abtrag von 0,5 mm gerechnet werden. Für das Abschleifen eignen sich Schleifmaschinen sehr gut. Abschließend wird auf dem Boden eine neue Oberfläche aufgetragen.